Wusstet ihr, dass (fast) alle konventionellen Kartoffeln mit einer Chemikalie namens Chlorpropham behandelt werden?

Chlorpropham ist ein Herbizid und wird als Wachstumsregulator (damit die Kartoffeln nicht so schnell keimen) eingesetzt. Es trägt die EU-Gefahrstoffkennzeichnung Gesundheitsschädlich und Umweltgefährlich. Außerdem wird es als möglicherweise krebserregend eingestuft. Beobachtete Nebenwirkungen: Depression, Anfälle, Bewegungsstörungen, Nervenschäden, Verdauungsstörungen mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Na dann, guten Appetit!

Es soll nicht ausreichen, die Kartoffel zu waschen und zu schälen. Der Stoff dringt in das Innere der Kartoffel ein. Sogar in gekochten und frittierten Kartoffelprodukten konnte die Substanz nachgewiesen werden.
Zwar gibt es eine Kennzeichnungspflicht, doch der Stoff muss nicht namentlich genannt werden. Also steht auf der Verpackung lediglich: „Nach der Erne behandelt“. So werden die Verbraucher getäuscht. Vielleicht würde der eine oder andere sein Kauf überdenken, denn auf der Verpackung stehen würde: „ Nach der Ernte mit Chlorpropham behandelt, einem nachweislich gesundheits- und umweltschädigenden Stoff“.
Und woher kommt das Gift? Aus USA! (1962 zum ersten Mal in USA registriert. In EU seit 1995)

Tipp: Bio-Kartoffeln (kbA) dürfen nicht mit Chlorpropham behandelt werden.

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