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Currys sind etwas Wunderbares! Es können alle möglichen Gemüsearten, Erbsen und Linsen kombiniert werden. Und jedes Mal erhält man eine neue Kreation, mit neuen Geschmackserlebnissen. Ich liebe Currys. Denn sie schmecken nicht nur gut, sondern sind für mich auch eine praktische Angelegenheit. Wenn ich merke, dass Gemüse welk wird, dass ich zuviel gekauft habe oder etwas übrig geblieben ist, dann gibts bei mir ein „Restecurry“. Also ein Curry aus „Resten“. Dieses Gericht schmeckt warm und kalt. Man kann es, in eine Dose verpackt, wunderbar mitnehmen und eine vollwertige, vegane Mahlzeit unterwegs, im Büro oder Uni genießen.

Seit ca. 2 Wochen hatte ich Rote Beete und noch ein paar von den welken Möhren im Kühlschrank liegen, also war es an der Zeit ein neues Curry auszuprobieren. Und ich war auch diesmal schwer begeistert.

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Zutaten:

  • 3 kleine Rote Beeten
  • 2 Zwiebeln
  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 3 Möhren (hier lila Möhren)
  • 1 Ta. rote Linsen
  • 1 TL Curry
  • 1 TL Ingwer, getrocknet
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Gemüsebrühepulver
  • Wasser
  • Lauchzwiebeln oder andere Kräuter

Das Gemüse wird klein gewürfelt und mit wenig Wasser aufgekocht. Dann werden die Gewürze dazugegeben. Später gieße ich, bis das Gemüse bedeckt ist, mit Wasser auf. Je nachdem wie man die spätere Konsistenz haben möchte, gießt man mehr oder etwas weniger Wasser dazu. Ich mag mein Curry etwas flüssiger, deshalb gieße ich mehr auf. Während des Kochvorgangs kann das Wasser noch dazugegeben werden.
Der Curry wird zum Kochen gebracht und dann ca. 15-20 min auf niedriger Hitze gekocht.
Fertig!
Dies ist eine LowFat Variante, d.h. es wurde ganz ohne zugesetztes Fett/Öl zubereitet. Früher habe ich die Zwiebeln in Öl mit den Gewürzen angedünstet. Später kam das Gemüse hinzu, was auch ein wenig mit Öl „angebraten“ wurde. Es gibt dem ganzen einen tollen Geschmack.
Aber auch ohne Öl schmeckt es lecker und ist dazu leichter verdaulich.

Wie man sieht, kann man so ein Curry sehr schnell zubereiten. Statt Linsen kann man auch Kichererbsen und grüne Erbsen nehmen. Aber rote Linsen kochen generell sehr schnell und sind meine Favoriten. Auch mit den Gewürzen kann man gut experimentieren. Wer es etwas schärfer mag, kann Cayennepfeffer oder scharfen Curry nehmen.

Viel Freude beim Zubereiten!
Guten Appetit!

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