Wie ich schon bei dem Kürbisrisotto-Rezept erwähnt habe, liebe ich Kürbisse. Besonders den Hokkaido-Kürbis. Mit seiner dünnen und leicht verdaulichen Schale braucht der Hokkaido nicht geschält zu werden und wird relativ schnell gar. Durch sein süßes Aroma verleiht er, egal ob süßen oder deftigen Speisen eine angenehme Würze.

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In der Kürbiszeit gibt es bei mir mindestens 2x die Woche ein Kürbisgericht. Mal im Backofen mit anderem Gemüse und vielen Kräutern, als Gebäck (Kuchen oder Muffins) oder als Kürbissuppe, die auch in zig Variationen zubereitet werden kann. Übrigens kann man Kürbismuffins oder Kuchen auch deftig, mit anderen Gewürzen backen. So wird es ein idealer Snack auch zum Mitnehmen.

Für diese Muffins verwende ich Dinkelmehl, doch es kann mit einem beliebigen glutenfreien Mehl ersetzt werden. Ich empfehle dazu ein Teil Buchweizenmehl zu verwenden, das dafür sorgt, dass die Muffins nicht auseinander fallen.

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Zutaten: 

  • ca. 800 g Hokkaido-Kürbis
  • 300g Dinkelvollkornmehl
  • 100g Haferflocken
  • 250g Sultaninen (können auch weggelassen werden)
  • 160g flüssiges Süßungsmittel
  • 75g Kokosöl, geschmolzen
  • 1 Päckchen Bio-Backpulver
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1/4 TL geriebene Muskatnuss
  • 1 Prise Nelke
  • evtl. Ingwer
  • Salz

Als erstes wird der Kürbis gewaschen und von den Kernen befreit. In kleinen Stücken wird er mit etwas Wasser weichgekocht. Das Wasser wird abgegossen und der Kürbis mit einem Pürierstab zu einem Brei püriert.

Alle trockenen Zutaten werden zusammengemischt.

Jetzt wird das Kürbispüree, Kokosöl und das Süßungsmittel dazugegeben und zu einem  schönen Teig gemischt.

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Den Teig in Muffinsförmchen geben und bei 180° (vorgeheizt) ca. 25 min backen (Stäbchentest!).

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Guten Appetit!

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